2008-11-03 17:57:02Fridolin
Hi, wo seid Ihr Ulmänner, in der kreativen Versenkung? Was gibt´s Neues, wann kommt die neue CD und wann und wo spielt Ihr wieder?
2008-09-22 09:38:32Tourtagebuch
KLEVE-
Die ulmanive Klangkosmostour ist durch die Zielgerade gebraust und die ULMÄNNER sind wieder zuhause angekommen! Das Finalkonzert in Kleve war echt richtig lustig. Ausgelassen wie noch nie hat die Interaktion zwischen den Musikern schön geflutscht.
Und
hier die Statistik:
Konzerte 16
davon in Kirchen 4
Zuschauer 980
Groupies 2
Erkältungen 3
CD Verkauf 145
Durchschnittsalter 45
Hotels mit:
kostenlosem WLAN 3
Sauna 1
Lachs beim Frühstück 2
Rührei 4
kaputte Computer: 2
Höchstgeschwindigkeit 196
Gesetzeskonflikte 0
Navigation abgestürzt 24
Streit innerhalb der Band 0
Konzerte nach denen einer die Drehleier erklärt haben wollte: 16
Leute, die wegen der Moderation das Konzert verlassen haben 1
Die Tops:
Hotel: Moorhof Gronau
Location: Pumpenhaus Münster
Publikum (Stimmung): Detmold
Publikum (Anzahl): 160 Hamm
Musiker: Till
Mischer: Christof (Solendo)
Auf dieser Tour haben wir unser Hausteam Svenner und Lars am Ton und am Licht sehr vermisst. Jungs, wir können es gar nicht erwarten, wieder mit euch unterwegs zu sein!
Außerdem ein riesengroßes Dankeschön an Birgit, Viola und das Team von Alba Kultur!
2008-09-21 20:35:28e-lisa
jungs, warum tourt ihr nicht bei uns im osten? wir vermissen euch! und der till soll mal von seinem "schlachthof"-ross runterkommen - in die "scheune" am besten :)
2008-09-20 22:57:07Tourtagebuch
VELBERT-
eigentlich spricht man das Fellbert aus. Macht nichts. Man lernt ja auch nie aus. Unser Auftrittsort heute abend ist eine tolle Kulturkneipe namens FLUX, bei der es backstage sogar einen Kicker und einen Billardtisch gibt. Das Team Andreas-Till hat Johannes und mich in allen Disziplinen ordentlich abserviert, sozusagen eine späte Rache für unsere Bühnensouveränität (Johannes, wir rocken!)! Jedenfalls war der Käferangriff nach meinem heutigen Mittagsschlaf wieder vergessen. Besser ist das. Also das Velbert Publikum war wirklich eine Wonne. Aufmerksam ergänzten sie bei Ansagen immer die Nachnamen der Bandbegründer und stellten anschließend aufwendige Fangfragen zu allerherren Themen. Wir waren zwar gefordert, aber auch erfreut, wegen des immensen Interesses an unserer Person. Ansonsten kann man den Boys vom Flux nur zu unserer hervorragenden Versorgung gratulieren. Hier würden wir auch privat einmal zum Essen und Trinken aufschlagen!
Mensch, auf den letzten Metern hat sich unser Till noch meine Erkältung zugezogen. Jetzt fiebert er seiner heimatlichen Pflege durch die Liebste entgegen. Halt durch, Tillminator!
Morgen geben wir unsere Dèrniere (französisch!) und wir werden an Streichen füreinander nicht sparen. Mehr darüber und die ultimative Tourstatistik dann morgen. Soweit so gut, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
2008-09-20 16:47:04Tourtagebuch
DORTMUND-
Hatte vor ein paar Tagen einen Käfer im TShirt. Ich glaube der hat mich gebissen. Jetzt wird das Denken immer schwieriger. Jedenfalls haben wir gestern in Dortmund in einem Schwimmbad gespielt. Also in ein und demselben Gebäude mit einem Schwimmbad. Keune Haus, glaube ich. Konzert war schön, wenig aber fein besucht. Bühne hell. Zuschauerraum so dunkel dass publikum nicht gesehen. Till krank. Angesteckt von mir? Wunde vom käfer biss heilt nicht heute in velbert konzert freue mich hoffentlich nicht alles vergessen ahhhhhhhhhhhhhh
2008-09-20 16:44:08Tourtagebuch
WUPPERTAL-
Die Schwebebahn ist nur zwei Mal verunglückt. Das eine Mal erscheint mir echt blöd. Da haben die vom Zirkus Krone doch wahrhaftig beweisen wollen, wie sicher die Schwebebahn ist und sind mit einem Dutzend Reportern und einem Elefanten da rein. Der - natürlich voll die Panik gekriegt - hat sich so viel und heftig bewegt, dass er durch den Boden mehr als 10 Meter in die 10 cm tiefe Wupper gekracht ist. Hat er wohl überlebt.
Unsere Wuppertalexpertin Kordula hat uns heute mitgenommen auf einen wirklich tollen Rundflug. Eine Station war der Alter Markt, auf dem eine Band Soundcheck machte. Da ist wohl heute so eine Art 24-Stundenfestival. Mal schauen, ob wir nach unserem Dortmundkonzert da noch aufschlagen. Free Jazz steht ja auch noch zur Debatte. Der weltberühmte FreeJazz Saxofonist Peter Brötzmann stammt aus Wuppertal. Ansonsten haben wir noch die Oper und das Brauhaus gesehen.
Das gestrige Konzert im Kirchsaal des „Lutherstifts Wuppertal“ war echt toll. Wir haben einige Senioren dort ernsthaft zum Headbangen gebracht! Anschließend gab es Essen aus unserer Heimat: Leipziger Allerlei mit Flusskrebsen und zum Nachtisch Leipziger Lerchen. Hmmm, da wird das Heimweh unserer beiden Familienmenschen fast unerträglich.
Gestorben ist in dem Stift an dem Abend auch noch einer, aber nicht in unserem Konzert. Der Bestattungsdienst kam kaum an unserem Auto vorbei, weil wir uns zum Beladen mitten vor die Eingangstür gestellt hatten.
2008-09-20 16:42:46Tourtagebuch
Am 26. September um 21.05 Uhr im Deutschlandfunk:
On Stage
ULMAN aus Leipzig
Aufnahme vom 04.07.2008 beim
tff Rudolstadt
2008-09-18 17:51:00Tourtagebuch
KÖLN-
Mensch war das ein Wiedersehen. Ganz viele alte Bekannte (sowohl von mir, ich komme ja aus der Gegend, als auch vom „creole“ Wettbewerb letzte Woche) waren ins Domforum gekommen. Romy ist sogar aus Wiesbaden angereist. Das ist Einsatz! Die Stimmung war ausgelassen und unser Publikum war altersmäßig durchwachsener denn jeh. Das fetzt schon in einem Glaskasten mitten auf der Domplatte zu spielen. Da gehen dann pro Minute 237 Menschen (Quelle: Statistisches Bundesamt) vorbei und fragen sich, was diese Drillinge und der Clown da eigentlich machen. Anschließend dann mit unseren Chefinnen von ALBA Kultur und vielen feierwütigen Freunden indisch Essen und Kölsch trinken gegangen (so richtig mit Köbes). Bei der „Party gegen Nazis“ war es so voll, dass wir nicht mehr rein kamen. Bei den Nazis hätte man bestimmt leicht einen Platz gefunden, da geht ja keiner hin;-).
So nach und nach sind wir dann immer weniger geworden. Till war dieses Mal völlig unerwartet der feierstärkste. Er sah die Uhlmannbrüder und mich nur noch im Bett verschwinden, um dann noch im Dreigestirn in den Schwarzen Löchern der Cocktailwelt zu verschwinden. Dem Partyverhalten entsprechend war dann heute eher schlechte Laune angesagt. „Ich will endlich nach Hause“- „Ich vermisse meine Familie!“ „Endlich wieder in mein Bett“ - „Mich hat ein Käfer gebissen“.
2008-09-18 17:50:23Tourtagebuch
HAMM-
Morgens mal so richtig früh aufstehen. Der Vorteil: noch Lachs beim Frühstück, der Nachteil: Augenringe wie ein Katalysator. Gut gelaunt fuhren wir nach Wuppertal, im Radio bei 1live lief erst „die Supermerkel“ und dann ein Sonderbeitrag zum Thema „downshiften“. Die Deutschen arbeiten zu viel. Das galt auch für uns an diesem Tag. Jedenfalls sind wir dann um 11 beim Lutherstift in Wuppertal gewesen, um einer aufmerksamen Gruppe Senioren unsere Musik und Instrumente vorzustellen. Eine Frau schrie mehrmals „Drecksack“ und zeigte auf unseren Joahnnes. Irgendwann erklärte uns unser charmanter Moderator Herr Coburg, dass sie „Trecksack“ meinte, vom kölschen Wort „Trecken“-also die Ziehharmonika!
Die Veranstaltung mutierte anfangs eher zu einer Nachhilfestunde in Sachen Leipzig, also für uns, denn die hatten sich im Internet sehr gut informiert. Die Moderatoren waren sichtlich überrascht von unserer Unkenntnis. So wird das 9,90 € teure Gosebier aus Leipzig hauptsächlich nach Japan und in die Vereinigten Staaten verkauft. Der Name „Gewandhausorschester“ geht auf die Tuchmacherfabrik zurück und im Cospudener See gibt es einen Briefkasten in der Seemitte. Merkt euch das.
Von Wuppertal ging es dann ratz fatz nach Hamm. Da war es endlich: das Hammer Publikum! In der Hammer Kirche empfing man uns wohlwollend und gut gelaunt. Erstmalig wurden die Veranstalterschätzungen nach den zu erwartenen Besuchern über- und nicht untertroffen! Hundertsechzig Hammer (Plural) kamen, lauschten und stampften nach einer Zugabe. Wirklich ein tolles Konzerterlebnis, vielen Dank! Jetzt nur keine Zeit verlieren und schnell nach Köln zurück hetzen. Werder Bremen spielte zum 0-0 auf und Till mußte das unbedingt sehen. Wenn es um Fußball geht sollte man Till keine Wünsche ausschlagen, sonst wird er zum Tillminatror.
2008-09-17 18:51:44Frank Schröer
Also, Monika und ich waren auf jeden nicht unter den Gähnern in der Fröndenberger KUlturschmiede. Wie waren aufs Vorzüglichste überrascht und unterhalten. Kann man gut nochmal haben, und dann sorgen wir auch für mehr Publikum! Einfach wunderbar!
2008-09-17 13:17:01Tourtagebuch
FRÖNDENBERG
Auf dem Weg von Detmold nach Fröndenberg durfte ich unseren Tourpassat mal so richtig die Autobahn hochpeitschen. Was ein Spaß, ich will auch so einen! Ich habe Johannes gebeten, ihm mir zu schenken- er will es sich überlegen. Trotzdem waren wir nicht schneller da, weil die entsprechende Ausfahrt gesperrt war und wir „fiesch“ ums Plymo fahren mussten.
Die Kulturschmiede Fröndenberg empfing uns voller Vorfreude, wir waren schließlich erst das dritte Klangkosmosensemble, welches in dieser Partnerstadt von Harta-Sachsen Halt machte. Wirklich klasse ist die Idee des Veranstalters immer lokale Spezialitäten aus dem Herkunftsort der Künstler zu präsentieren. Im Preis inbegriffen. Bei uns war es die Thüringer Rostbratwurst, aber mal ehrlich, welche sächsische Spezialität kann es schon mit der Rosti aufnehmen?
Man merkte dem Publikum deutlich an, dass es den ganzen Samstag bei schönstem Wetter im Garten geschuftet hatte und nun sichtlich Mühe hatte nicht ständig zu gähnen. In guter alter Indianer Manier standen wir nach jedem Gähner wieder auf und mobilisierten alle unsere Waffen: das freie Boomwhackersolo im ganzen Raum verteilt, die Aufforderung zum Headbangen und Stagediven und diverse kabarettistische Einlagen von Till und mir. Schließlich hatten wir sie dann so weit, dass sie eine Zugabe wollten. Stichwort Erfolgserlebnis! Die CD-Verkaufszahlen deuteten darauf hin, dass der Fröndenberger doch völlig begeisterungsfähig ist, es nur nicht immer unkultiviert rausschreien will. Mehr davon, ab nach Bonn.
2008-09-16 17:41:50kleineshufeisen
Kein Eintrag im Tourtagebuch über Fröndenberg, 13.9.08!? Egal, das Konzert war spitze. Ein ganz neues, spezielles Hörerlebnis - geradezu unbeschreiblich.
Also: Hingehen, selber hören!
2008-09-15 20:32:03peta
ulman in der "Brotfabrik" - welch ein Genuss! Schade für alle, die nicht dabei waren! Leute im Rheinland aufgepasst: Es gibt noch Konzerte in der Nähe!! Hat uns gefreut euch kennen gelernt zu haben und Demi, wir bleiben weiter deine treuen Fans! Noch ganz viel Erfolg und volle Säle!!!
2008-09-15 15:03:28Fridolin
Na die vier trauen sich was. Während draußen in Bonn-Beuel, sich der Verkehr unaufhaltsam von und zur Großkirmes Pützchens Markt quält an diesem Sonntagabend, wollwn die Jungs mit ihren filigranen Seiteninstrumenten, der Posaune, Flöte, Akkordean und einem minimalistischen Schlag- und Klangwerk einen Theatersaal füllen - unplugged !!! Da hört man doch jeden Fehler, das Trommelfell giert nach Lautstärke und wummernden Bässen Aber unsere Hörorgane sind anpassungsfähig auch an die feinen Töne, spar- und wundersames Rhythmus und Klanggespinst. Und höre da unplugged nehmen die vier Besitz vom Klangraum Theater ein und ziehen die Zuhörer, diesmal aber auch U 30 in ihren Bann. Euch zuzuhören in Eurer individuellen Genialität, Euch zuzusehen in der verschmitzten Bescheidenheit, war ein Genuss. Wir fühlten uns verzaubert mit der skurilen mittelalterlichen Fehde zwischen hallensumanerischen sachsen-unholtanischen Uhlmann und dem sächsischen Spross auf der anderen Seite. Wir wünschen Euch für die zweite Hälfte der Tournee weiter Spielfreude und -witz und dass die kleinen Bühnen brennen.
2008-09-13 17:11:13Tourtagebuch
DETMOLD-
Das Publikum ist in den meisten Fällen Ü50. Ob damit die Anzahl der Personen oder das Durchschnittsalter gemeint ist, sei jetzt mal so dahingestellt. In Detmold war es weit Ü50, was den Saal ordentlich voll machte. Frenetisch ist noch untertrieben. Die Leute wollten uns einfach nicht aus dieser ehemaligen Turnhalle lassen. Dies und der 7.5% ige CD Verkauf schmeichelten uns sehr. Anschließend wurde im Thairestaurant das Bergfest begossen und bespachtelt. Alle Jungs mit dem Uhlmann Nachnamen haben dann im Hotel noch ordentlich weitergefeiert, während ich mich schonungsbedürftig zum Grippenahkampf ins Bett verbarrikadiert habe. Es warten ja noch aufregende Tage in Köln und Umgebung, da will man ja nicht schlappmachen.
2008-09-13 17:10:39Tourtagebuch
GRONAU-
War so ein bisschen wie Urlaub. Neben dem Hotel die Pferdekoppel und das Jagderholungsgebiet, viel Natur also. Die holländische Grenze 600m entfernt, aber anstatt das die ULMANs mal in den benachbarten Coffeeshop gehen, hängen alle nur vor dem Computer und „genießen“ das kostenfreie WLAN. Der Veranstaltungsort „Café Oreade“ lag mitten in Gronaus Innenstadt. Besonders hervorzuheben sind das freundliche Team vom Haus und das wunderschöne Interieur (was das gleiche ist). Manchmal nervt es auch, wenn man in einer Unterhaltung alle 2 Minuten innehalten muß, nur weil alle Köpfe um 90 Grad nach links umschlagen ohne „multitasking-option“ versteht sich! Jedenfalls war das Konzert eine wahre Herausforderung. Das Publikum bestand größtenteils aus Klangkosmos Kennern und wollte sich erobern lassen. Im ersten Set sollte uns das nur mäßig gelingen, aber nachdem wir uns durch unseren Coach Till in der Halbzeit haben motivieren lassen, gingen wir vor Energie und Willenskraft nur so strotzend zurück auf die Bühne.
Und siehe da, es klappte. Headbangen und 2 Zugaben inklusive!
2008-09-12 09:35:12Fan
Vielen Dank für das schöne - wenn auch nur mager besuchte - Konzert gestern in Gronau! Uns hat es Spaß gemacht!
2008-09-11 23:37:16Tourtagebuch
MÜNSTER-
Nach dem wir morgens noch mal nach Hagen gefahren sind, um vergessene Utensilien einzusammeln (ein Umweg von 60km) kamen wir am frühen Nachmittag dann in Münster an. Die gute Nachricht: 4 Sterne Hotel, die schlechte: Sauna von 17.30 Uhr bis 21.30 Uhr. Genau in der Zeit fand auch unser Soundcheck statt.
Der Konzertort war ein schönes Theater, namentlich Pumpenhaus Münster. Und trotz Länderspiel Deutschland-Finnland waren Menschen da, die unser kleines ULMAN Theaterstück sehen wollten. Johannes der Mönch wollte seine Jugendliebe Sophie (Publikumsgast) wieder zurückgewinnen. Leider hat er seine Rechnung ohne das personifizierte Böse mit Posaune gemacht. Jedenfalls kam am Ende noch der Drehleierrattenfänger Till, der auf dem Erntedankfest alle Dorfprinzessinnen der Reihe nach in Ohnmacht schickte. Ein doch eher verwirrendes Spiel! Aufgelöst werden konnte das Ganze am Ende doch nicht, aber dafür haben die Gäste ordentlich CDs gekauft. 25% Verkaufsquote- kein neuer Rekord, aber immerhin!
Nach dem Konzert fein weggepackt und zurück ins Hotel. Ich hab mir leider eine ordentliche Erkältung eingefangen, die um Kurierung fleht. In Gronau sind wir idyllisch auf dem Land untergebracht, da könnte das was werden.
2008-09-11 20:56:41Emma
Eure Fotos sind echt toll!!!!!!Du fehlst mir so sehr TILL!!!!!!!!!!
Viel Spaß auf der weiteren Tour!!!
2008-09-11 00:17:27Matthias
Hallo meine Herren,
Glückwunsch zum erfrischenden Tourtagebuch. Macht echt Spaß drin zu lesen. Haltet uns weiter auf dem laufenden.